Unvergessliche Fehler bei der Übersetzung von Marketingtexten
Übersetzungsfehler im Marketingbereich sind ein gutes Beispiel dafür, was am besten zu vermeiden ist, um der Entwicklung von Marken und Unternehmen im Ausland nicht ernsthaft zu schaden.
Die wörtliche Übersetzung von Marken oder Werbeslogans kann schwerwiegende Folgen für das Unternehmensimage mit sich bringen. In der Marketingbranche gibt es heutzutage viele solcher Übersetzungsfehler, und wir wollten einige der lustigsten davon in diesem Blog mit Ihnen teilen.
Folgende Beispiele sollte jedes Unternehmen dazu motivieren, bei seinen Marketingkampagnen, eine gute Übersetzung erfordern. Es ist besser, eine qualitativ hochwertige, professionelle und kulturell angemessene Übersetzung für den Zielmarkt zu beauftragen.
1. Ganz einfache Flüge: schlechte Übersetzung
Die Fluggesellschaften sollten in der Lage sein, ihre kommerzielle Kommunikation an die Länder anzupassen, in denen sie tätig sind, das ist aber leider nicht immer der Fall.
So war beispielsweise die amerikanische Fluggesellschaft Braniff Airlines 1987 zu eifrig dabei, für ihre neuen Ledersitze zu werben: So wurde „Fly in leather“ in ihren spanischsprachigen Kampagnen für Lateinamerika buchstäblich zu „Vuela en cuero“, was soviel bedeutet wie „Fliegen Sie nackt“. Es sieht so aus, als wollten sie ihre Kunden zum Nacktfliegen animieren! Also genau das Gegenteil einer erfolgreichen professionellen Übersetzung!
2. Unangenehme Produkte aufgrund Mangels an guten Übersetzungen
Als Schweppes beschloss, sein berühmtes Tonic-Getränk auf den italienischen Markt zu bringen, wurde in einer etwas zu wörtlichen Übersetzung „Schweppes Toilettenwasser“ statt „Tonic Water“ verkauft. Leider verkauft sich das „Schweppes Toilettenwasser“ nicht so gut wie das „Schweppes Tonic Water“.
Auch die berühmte amerikanische Fast-Food-Kette KFC hatte es 1987 schwer, sich auf dem chinesischen Markt zu etablieren. Ihr Slogan „Finger lickin' good“ (Zum Fingerlecken gut) wurde in Mandarin zu „Iss deine Finger“. Eine professionelle qualitativ hochwertige Übersetzung hätte diese Katastrophe vermieden. Dies beweist, falls Beweise überhaupt benötigt werden sollten, dass auch große Unternehmen Übersetzungsfehler haben können.
3. Ohne eine gute Übersetzung sind die Geräte ein wenig „mies“
Wahrscheinlich kennen Sie bereits den Fall des schwedischen Haushaltsgeräteherstellers Electrolux, der in den 1970er Jahren eine Marketingkampagne mit dem Slogan „Nichts ist so mies wie ein Electrolux“ durchführte.
Natürlich war das Unternehmen nicht auf dieses Ergebnis aus, das Ziel war lediglich zu verkünden, dass „Nichts so gut saugt wie ein Electrolux-Staubsauger“. „It sucks“, was im amerikanischen Englisch „ist mies“ oder „ist ätzend“ bedeutet, bedeutete für die Briten damals absolut nichts, und gerade auf dieses Land war das Unternehmen aus.
Das Überraschendste ist, dass diese Kampagne von einer britischen Werbeagentur entworfen wurde und nur die Amerikaner am Ende die Kampagne für einen völligen Misserfolg hielten.
4. Ein Übersetzungsfehler im Marketingbereich in Höhe von 10 Millionen Dollar
Im Jahr 2009 musste die britische Bank HSBC einen Übersetzungsfehler im Zusammenhang mit ihrer Kampagne um die Worte „Assume Nothing“ hinnehmen, die in vielen Sprachen als „Do Nothing“ (Tun Sie nichts) falsch übersetzt wurden.
Dieser Fehler kostete das Unternehmen viel Geld, da die Bank 10 Millionen Dollar in eine neue Kampagne investieren musste, und dies alles neben der Wiederherstellung ihres Images. Umso mehr Grund, einer professionellen Übersetzungsagentur wie AbroadLink Übersetzung zu vertrauen, damit solche Fehler nicht auftreten.
Josh Gambín is the founder of AbroadLink and leads the company's sales and strategy. With a degree in Biology and a degree in Translation and Interpreting, his background bridges the scientific and linguistic worlds that define our work.
He is a published author in MultiLingual magazine and has participated as conference speaker at leading industry events, including the GALA and tekom conferences, where he shares AbroadLink's perspective on quality, compliance and the responsible use of language technology in regulated sectors.